Winter / Element Wasser

Winter / Element Wasser

Winter – Großes Yang – Organe Niere und Blase

Die Winterzeit ist die Zeit der Ruhe und der Stille. Die Natur ruht, oft unter einer weißen Schneedecke.

Die Tage sind kurz und es ist kalt. Die ganze Kraft der Natur ist jetzt nach innen gerichtet, um die Kräfte zu speichern und zu sammeln. Wir sollten es der Natur nachempfinden. Die Periode des Verschließen und des Speicherns hat begonnen. Früh zu Bett gehen und wir dürfen lange schlafen. Es ist wichtig sich vor der Kälte gut zu schützen und die Wärme zu suchen. Die Yang-Energie, die im Winter ruht sollten wir nicht stören. Wer gegen die Speicher-Regel des Winters verstößt, beeinträchtigt die Niere, die dem Element Wasser zugeordnet ist. Im Winter geht es nicht um Aktivität, sondern um das Betrachten des Erreichten. Es gilt die Dinge des Jahres zu betrachten und anzuschauen. Wir sollten in Ruhe leben, den Körper nicht zu stark belasten. Das Schwitzen sollte in jedem Fall vermieden werden, um unser Yang zu stark aktivieren. Meditation und QiGong sind geeignete Übungen zur Erhaltung und zum Schutz unserer Lebenskraft. Winterspaziergänge in guter und warmer Kleidung müssen auch sein um unsere Lungen- und Brust – Energie zu erneuern.
Eine gute Übung für den Winter und bei Erkältung ist die Wechselatmung. Gute Anleitungen findet man im Internet.
Unsere Nahrungsmittel sollten unseren Körper wärmen. Kühlende Zutaten wie Zitrusfrüchte, rohe Gemüse z.B. Gurken, Tomaten, Paprika und rohes Obst im Übermaß sollten vermieden werden. Gewürze wie Ingwer, Zimtrinde, Nelken, Thymian. Wildgerichte, Wurzel- und Kohlgemüse, Hülsenfrüchte und lang gekochte Suppen oder Eintöpfe gehören auf den winterlichen Speiseplan. Den Tag sollte man mit einem warmen Frühstück beginnen, je nach Geschmack darf es süß oder herzhaft sein. 

Emotionale Einflüsse auf das Wasser -Element:
Die Angst ist die Emotion, die das Wasser – Element, das Organ Niere schädigen kann. Die ängstliche Verunsicherung bedingt durch ein schwaches Nieren-Yang oder die Angst vor dem was auf einen zukommt, wenn man Abneigung und Zorn in die Welt setzt. Die Ängstlichkeit bei Nieren-Yang-Schwäche entsteht im Allgemeinen aus einer Kraftlosigkeit und Erschöpfung des Körpers. Ein gesundes Nieren-Yang und die gesunde Kraft der Nieren versorgt uns mit einem starken Willen und Mut, den wir für unser Leben brauchen. Die andere Komponente, ständig auf Konfrontationskurs zu gehen, um anderen zu beweisen, dass man besser ist, kann der Ursprung für die sogenannte Angst vor der Welt und vor dem was kommen kann sein. 

Heilpflanze der Jahreszeit – Zimtrinde
Die höchste Qualität hat der Ceylon-Zimt. Er ist milder und enthält weniger Schadstoffe als der preiswerte Cassia-Zimt aus China. Er hat einen hohen Anteil an Cumarin. Dieser Stoff ist in hohen Dosierungen schädlich für die Leber.
Als Heilmittel wird Zimt bei Verdauungsbeschwerden, rheumatischen und arthritischen Beschwerden eingesetzt. Zimt hat eine positive Wirkung bei Diabetes zur Regulierung des Blutzucker-Spiegels. Er hat eine wärmende und stärkende Wirkung auf die Nieren.
Zimt eignet sich sehr gut zur Verfeinerung von Süßspeisen, Gebäck, Kompott, Tee, Milchreis, aber auch herzhafte Speisen wie Wild-, Braten-Gerichte oder Eintöpfe können damit verfeinert werden. 

Nahrungsmittel für das Wasser -Element:
Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln, Sellerie, Rote Beete, Knoblauch, Kohl, Sauerkraut, Kürbis, Birnen, Endiviensalat, Feldsalat, Chinakohl, Petersilienwurzel, Pastinaken, Maronen, Trockenfrüchte, Nüsse. Gewürze wie Zimt, Ingwer, Thymian, Chili, Paprika, Nelke, Koriander, Pfeffer, Muskat Curry gehören wohl dosiert auf den Speiseplan. 

 

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